C’est normale….
12 09 2010
Vimy
Wir fahren heute morgen nach Lille hinein um dort in einem Café ein typisch französisches Frühstück zu uns zu nehmen. Gemütlich beim Café genießen hören wir militärische Klänge: „God save the Queen“ und die „Marseillaise“. Mit Parade, Ehrenformation und vielen Flaggen. Muß irgendwie was mit einem der Weltkriege zutun haben, genaues wissen wir nicht, war aber ganz interessant zu beobachten. Wir fahren los und es ereilt uns das tägliche Drama in der Stadt: Wegbeschreibung und Karte passen mal wieder nicht überein. Und so stehen wir ratlos am Wegesrand, aber Rettung naht. Ein freundlicher Franzose bietet seine Hilfe an. Mit Händen und Füßen, ein paar Brocken Französisch von uns, ein paar Brocken Englisch von ihm verständigen wir uns. Um ganz sicher zu sein, dass wir den richtigen Weg nehmen, fährt der Franzose mit seinem Motorroller vorweg und erklärt uns noch einmal eindringlich wie wir fahren müssen. Wir bedanken uns für seine Hilfe und er meint nur mit den Schultern zuckend: C’est normale! Auch später am Tag, als wir wieder mit der Karte in der Hand suchend an der Straße stehen, werden wir angesprochen und uns wird Hilfe angeboten. Ist das schön in einem Land zu reisen, wo es so viele „normale“ Leute gibt! Merci France!
Im weiteren Verlauf unserer Etappe erwartete uns noch eine Bergetappe. Oben auf dem Gipfel steht das „Canadian Memorial Vimy“, eine Gedenkstätte des ersten Weltkrieges. Wir schieben unsere Fahrräder über das Gelände, vorbei an diversen informationstafeln und genießen dabei die herrliche Aussicht auf die Ebene. Auf dem Weg nach unten passieren wir noch einen Hinweis auf einen deutschen Soldatenfriedhof und kommen an einem britischen Soldatenfriedhof vorbei. Wir bewegen uns auf geschichtsträchtigem Boden.
Ziel unserer heutigen Etappe ist Arras.
Hallo nochmal
es ist toll, wie ihr uns teilahben lasst, an eurer Fahrt. Haltet durch, ihr werdet es schon schaffen.
übermorgen werde ich bei unserer Versammlung zum Besuch der Miastkoer von euch berichten.
Alles Gute weiterhin und ab jetzt nur noch östlich umlaufende Winde.
H e l g a & C o r d
Moin Zillis,
hier weint der Himmel ich hoffe bei Euch nicht. Tut weiterhin gutes für die Deutsch-französische Freundschaft und vergeßt nicht das Land kulinarisch zu entdecken.
Ich werde hier auf die stammen Wadeln anstoßen
Frollein B
Ihr Lieben,
da kommt ihr aber doch schnell voran! Der Wolfgang würde lieber einen Whiskey mit Jens trinken als einen Martini – was nicht ist, kann noch werden. Wir drücken euch weiterhin die Daumen und freuen uns auf eure Erzählungen am Samstag!
Bonne chance,
Heidemarie
Danke für Eure Nachrichten.
Wir sind auf weitere gespannt.
Halten die Daumen für gutes Wetter.
Weiterhin gute Reise
wünschen
Mama, Angelika und Harald